26.11.2017

Keine Punkte für die GISA LIONS

Im letzten Heimspiel im Jahr 2017 für die GISA LIONS hieß der Gegner TUS Bad Aibling Fireballs. Das Spiel war intensiv, aber die Gastgeberinnen spielten nur phasenweise konzentriert und sicher. Die Gäste hingegen nutzten genau diese Schwäche der GISA LIONS aus und spielten selbst ausgeglichen und mit großer Treffsicherheit. So ging die Partie des 10. Spieltags mit 74:86 an die Gäste.

Im ersten Viertel spielten beide Teams sehr druckvoll mit schnellem Passspiel und es blieb relativ ausgeglichen. Bad Aibling hatte sich eine 20:26-Fühung erarbeitet, die vor allem ihrer hohen Trefferquote zu verdanken war. Im zweiten Viertel verloren die GISA LIONS die Spannung, leisteten sich viele Ballverluste und ließen die Gäste mit 12 Punkten in Führung gehen. Durch intensive Verteidigung konnten sie sich bis zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit aber auf 32:38 herankämpfen. Doch dann nutzten die Fireballs zweimal ihren bis dahin schon bekannten Einwurf von der Grundlinie um zwei offene Dreier zu verwandeln. Mit einem weiteren Fastbreak nach Ballverlust stellten die Gäste den Halbzeitstand von 32:46 ein. Die GISA LIONS kamen jedoch konzentriert aus der Kabine. Besonders die Verteidigung stand gut in dieser Phase und in der Offensive wurde immer wieder über die stark spielende Khadijah Shumpert gepunktet. Auch Henningsens Dreier gab Grund zur Hoffnung auf eine Wende im Spiel. Neun Zähler betrug der Rückstand vor Beginn des letzten Viertels. Weiter ackerten die Gastgeberinnen und konnten sich bis vier Minuten vor Schluss auf sechs Punkte heranarbeiten. Es hätte sogar noch enger sein können, aber zu oft gelang den geduldig spielenden Bad Aiblingerinnen in der letzten Sekunde der Angriffszeit ein Treffer. So auch zwei weitere Dreier von Chelsea Waters, die so unverhofft und schmerzhaft waren, dass sich die GISA LIONS davon nicht wieder erholten. René Spandauw sagte im Anschluss beim Coachtalk in der ERDGAS Sportarena: „Wir sind im dritten Viertel gut in die Partie zurückgekommen. Dann aber leisten wir uns wieder zu viele Ballverluste und treffen nicht die richtigen Entscheidungen. Damit machen wir den Gegner stark.“

Den GISA LIONS SV Halle stehen harte Wochen in der Liga bevor. Nächste Woche geht es zum letzten Spiel der Hinrunde zum Aufsteiger nach Heidelberg (02.12.2017, 17.30 Uhr). Danach folgen zwei weitere Auswärtsspiele in Keltern (17.12.2017) und zu Beginn des neuen Jahres in Göttingen (10.01.2018). Erst am 14.01.2018 um 16.00 Uhr spielen die Löwinnen das nächste mal wieder zu Hause und dann gegen den TSV 1880 Wasserburg.

GISA LIONS SV Halle: Shumpert (38 Punkte/9 Rebounds/- Dreier), Quinn (10/8/-), Henningsen (10/1/2), Hrynko (5/3/-, 10 Assists, 8 Ballverluste), Kiejdrowska (5/2/1), Pohlmann (2/2/-), L. Schinkel (4/1/-), Djukic (-/1/-), J. Schinkel (-/1/-), Büschel

Zurück zu News