11.01.2018

Niederlage in Göttingen und jetzt kommt der Meister

81:63 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Damit ging nicht nur das Spiel, sondern auch der direkte Vergleich gegen die Göttingerinnen verloren.

 

Bereits zu Beginn war es für die Löwinnen schwer. Schnell lagen sie 7:2 hinten und vor allem hatte Khadijah Shumpert zwei schnelle Fouls begangen. Das sorgte für Verunsicherung. Nach einigen Minuten kam das Team von Christian Steinwerth besser ins Spiel und gestalteten die Partie offener. Es war vor allem Brittany Hrynko die mit 21 Punkten allein in der ersten Halbzeit, die die GISA LIONS am Leben hielt.

 

Nachdem der Start des dritten Viertels ähnlich holprig verlief wie der Spielbeginn schwand die Hoffnung der mitgereisten LIONS Fans. Doch plötzlich drehte die Mannschaft noch einmal auf und es stand 59:57. Doch kurz danach brachen die Dämme und Göttingen zog davon. Zwei Minuten vor Spielende wurde deutlich, dass das Spiel verloren gehen wird und der direkte Vergleich (Hinspiel 64:52 für die LIONS) wenigstens gewonnen werden sollte. Doch auch dieses Unterfangen scheiterte am immer weiter schwindenden Selbstbewusstsein an diesem bitteren Abend in Göttingen, denn auch die Veilchen durchschauten irgendwann Brittany Hrynkos Aktionen, die sich dennoch bis zuletzt aufbäumte.

 

Am Sonntag kommt nun der Serienmeister aus Wasserburg zu Besuch nach Halle. Die Bayerinnen setzten in dieser Woche mit einem 116:54 Kantersieg ein deutliches Zeichen. Zuletzt schien der deutsche Meister ebenfalls zu wanken, trennte sich von Coach Eichler und kam um den Jahreswechsel nur schwer in Gang. Am Sonntag werden also die Rollen klar verteilt sein, dass sollte den Löwinnen vielleicht den nötigen Freiraum geben einfach Basketball zu spielen.

Zurück zu News