Foto: Carola Stolze

VON ANDREA HEISE

Sucht man nach einer Niederlage im Basketball passende Worte, findet man auch diese simple von Michael Jordan, NBA-Legende der 1990er Jahre, getätigte Aussage:

“Verwandle eine negative Situation immer in eine positive Situation!“.

Die nüchternen Fakten für das Spiel der GISA LIONS am Samstagabend sind die Tatsachen:

  • 59:74 verloren,
  • eine unterirdische Freiwurfquote (9 von 23),
  • keinen Treffer jenseits der 6,75m Linie (0 von 8),
  • mit Christin Mercer nur eine Spielerin, die ihr Können in allen Vierteln unter Beweis stellte (24 Punkte, 13 Rebounds), dazu
  • ein Gegner, der eindrucksvoll bewies, warum er momentan an der Spitze der Tabelle zu finden ist.

Auf der Suche nach Gründen für die Niederlage kann sicherlich aufgeführt werden:

  • die fast dreiwöchige Spielpause,
  • Schiedsrichterentscheidungen, welche die LIONS teilweise resignieren und Osnabrück unbeeindruckt ließen,
  • verletzte Spielerinnen Zeit benötigen, um wieder ihren Rhythmus zu finden und
  • der an diesem Abend zweifelsfrei vorhandene Siegeswille aller Spielerinnen die in der Vergangenheit sehr oft beobachtete Lockerheit vermissen ließ.

Wie heißt es so schön:

Man kann gewinnen und man kann verlieren – und im Leben wird beides passieren. Aber was für die GISA LIONS definitiv nicht zutrifft ist – aufgeben.

Somit blickt das Team nach der notwendigen Analyse positiv auf die weitere Saison, wohlwissend, dass diese noch ausreichend Spiele bereit hält, die über die Erfüllung der Mission Wiederaufstieg entscheiden.

Lets go GISA LIONS!