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VON ANDREA HEISE

Die GISA LIONS verabschiedeten sich mit einem 69:57 Sieg in Berlin aus dem Basketballjahr 2018. Das Spiel in der Hauptstadt wurde nicht nur vom treuen Fancourt begleitet, auch  Freunde des halleschen Basketballs fanden den Weg in die Max-Schmeling-Halle. Damit war die Atmosphäre fast etwas heimisch.

Beide Mannschaften starteten nervös und es dauerte zwei Minuten bis der erste Korb der Partie erzielt wurde. Es folgte ein Auf und Ab – gelungenen Angriffsaktionen auf beiden Seiten folgten Abspielfehler und Fehlwürfe. Die Defense der LIONS stabilisierte sich Mitte des ersten Viertels und war der Schlüssel für eine stete Führung, die mit einer besseren Trefferquote schon frühzeitig die Weichen auf Sieg hätte stellen können. Auf Seiten der Albatrosse war es vor allem Ireti Amojo, die ihre Klasse jenseits der 6,75 m-Linie aufblitzen ließ und insgesamt vier Dreipunktewürfe erfolgreich abschloss. Sie war am Ende des Spiels auch die erfolgreichste Korbjägerin der Berlinerinnen und absolvierte ihr bisher bestes Saisonspiel.
Die GISA LIONS konnten sich wie gewohnt auf Christin Mercer verlassen, für die am Ende 17 Punkte und 10 Rebounds zu Buche standen. Sie lieferte sich mit Noemie Rouault packende Zweikämpfe unter dem Korb. Die ehemals in Halle aktive Rouault wurde von den mitgereisten Fans herzlich begrüßt. Sie zeigte im Spiel v. a. ihre überragenden Reboundqualitäten. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass Laura sich immer besser als Regisseurin zurecht findet und ihr auch diesmal ein paar sehenswerte Zuspiele gelangen. Elisa spielte trotz Erkältung gewohnt zuverlässig. Ieva war sehr effektiv und wann immer Berlin, vor allem im zweiten Viertel, dem Ausgleich nahe war, streute sie erfolgreich Dreipunktewürfe ein und ließ so nicht nur die Fans tief durchatmen. Bei allen anderen Löwinnen wechselten Licht und Schatten. So hatte Dimitra starke Szenen beim Zug zum Korb und setzte sich gleich gegen mehrere Gegnerinnen durch, verlegte dann aber die einfachsten Layups. Jalea hatte in der ersten Halbzeit gute Momente in der Defense, war aber in der Offensive kein Faktor. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig und Berlin fand kein Mittel mehr, sie zu stoppen. Egal ob im eins gegen eins oder von der Dreierlinie, ihr gelang nun alles! Somit avancierte sie mit insgesamt 20 Punkten auch zur Topscorerin der Hallenserinnen. Barbora ließ sich durch Pfiffe der Schiedsrichter ein wenig aus dem Konzept bringen und spielte nicht so souverän wie gewohnt. Insgesamt zeigten aber diese 40 Minuten deutlich, was in der Mannschaft steckt – aber auch, wo es den Hebel im Training anzusetzen gilt. Da wären insbesondere die Freiwürfe zu nennen, die auch diesmal eine unterirdische Trefferquote aufwiesen.
So verabschieden sich die GISA LIONS in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub und bedanken sich bei allen Fans und Sponsoren  für die großartige Unterstützung.
Möge die Hinrunde nur der Auftakt eines glücklichen Basketballjahres 2019 für die GISa LIONS gewesen sein!

Lets go Lions!