Foto: Attila Dabrowski

VON ANDREA HEISE

Mal bist du die Taube, mal bist du das Denkmal. Siege und damit einher gehende Glücksgefühle kommen und gehen, Niederlagen und damit in Verbindung stehende Emotionen auch.
Es gibt Tage, die laufen alles andere als nach Plan. Für die GISA LIONS war der 07.04.2019 ein solcher.
Das Spiel 3 der Halbfinalbegegnung bei den Bergischen Löwen ging verloren und damit endete die Saison für die Hallenserinnen auf sehr brutale Art und Weise.
Die Tränen aller Beteiligten ließen niemanden kalt und für einen kurzen Moment rauschte die zurückliegende Saison im Zeitraffer vorbei, jeder Schweißtropfen, alle Schmerzen, unzählige Trainingseinheiten – nach diesen 40 Minuten, alles umsonst!?
Es geht nicht um sogenannte Misserfolge. Es geht darum, wie Du mit ihnen umgehst
Natürlich wurde das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs nicht erfüllt und die Verantwortlichen werden die notwendigen Analysen tätigen.
Aber so bitter das Ausscheiden auch sein mag, finden erste positive Gedanken ihren Platz.
Der Blick auf die Zuschauerränge in Herkenrath, ließ die Herzen der LIONS höher schlagen, denn gefühlt waren mehr Fans aus Halle anwesend, als jene, die die einheimischen Mannschaft anfeuerten.
Die Fans – ein absolutes Plus dieser Saison. Die Spiele in der ERDGAS Sportarena ließen den Zuschauer des Öfteren nach Hause gehen und sagen – I love this game!
Die Mannschaft, sie verdiente diesen Namen, da sie als Team auftrat! Ja es fehlte die Konstanz und im entscheidenden Moment auch die Nervenstärke, aber bekanntlich sind Erfahrungen und Erkenntnisse auch die Folge von Niederlagen. Wir können und werden lernen!

LET’S GO LIONS!