VON ANDREA HEISE

Zum Tag der Deutschen Einheit erwarten die GISA LIONS zum ersten Spiel der Saison in der heimischen Erdgasarena keinen Geringeren als den elffachen Deutschen Meister aus Wasserburg.
Damit sind alle Voraussetzungen für einen besonderen Festtag gegeben und nicht nur die halleschen Fans fiebern dem Tip off entgegen.
Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse der noch jungen Saison, stehen für die Innstädterinnen zwei Siege (gegen Hannover und im Pokal gegen den Zweitligisten KIA Metropol Baskets aus Schwabach) zu Buche.
Die LIONS dagegen hatten noch keinen Grund zum Jubeln. Die absolvierten Spiele gegen Freiburg und im Pokal gegen Herne boten aber keinen Anlass, den Kopf hängen zu lassen. Beide Partien konnten verletzungsbedingt nur mit dezimiertem Kader bestritten werden.
Mit dem Start in den Oktober lichtet sich das Lazarett und die Sorgenfalten unseres portugiesischen Trainergespanns werden gemindert. Dennoch weiß jeder Kenner der Szene, dass das Team von Sidney Marie Parsons ein Hochkaräter ist. Namen wie Brunckhorst, Greunke, Hebecker (willkommen an alter Wirkungsstätte) sind seit vielen Jahren Garanten für hochklassigen Basketball. Auch wenn Leonie Fiebich, eines der größten deutschen Talente fehlen wird, verfügen die Wasserburgerinnen mit Perner und Scholzgart über ambitionierte junge Spielerinnen und die Ausländerpositionen sind nach den ersten Eindrücken exzellent besetzt.
Aber Bange machen gilt nicht – die Löwinnen sind bereit, mit Herz und Leidenschaft vor heimischen Publikum einen erinnerungswürdigen Feiertag zu zelebrieren!

Let’s go LIONS!

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