Die vier Profivereine der Stadt Halle (Saale) haben sich nach den tödlichen Attentaten vom 9.Oktober 2019 auf eine nie dagewesene Aktion der Solidarität und Entschlossenheit verständigt. Saale Bulls, Gisa Lions, Wildcats und Hallescher FC rufen zu einem gemeinsamen Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus auf. Auftakt ist das Heimspiel der Saale Bulls am heutigen Freitagabend im Sparkassen-Eisdom.

Bevor am 11. Oktober um 19.30 Uhr das erste Bully des Eishockey-Proficlubs aus Halle (Saale) erfolgt, werden sich auf dem Eis die Teams und Repräsentanten der vier größten Clubs der Stadt hinter einem Banner versammeln mit der Botschaft: Zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus. Das Quartett an Mannschaftssportlern bittet alle Sportbegeisterten der Stadt, zum Zeichen der Anteilnahme in den Sparkassen-Eisdom zu kommen und gemeinsam der Opfer zu gedenken. Fünf Euro jeder Eintrittskarte werden den Hinterbliebenen und Angehörigen der Todesopfer vom vergangenen Mittwoch gespendet.

Diese gemeinsame Solidaritäts-Aktion der Profivereine aus Halle (Saale) wird bei den bevorstehenden Heimspielen der Handball-Damen (12.10., 19 Uhr) und der Basketball-Frauen (13.10., 16 Uhr) fortgesetzt. Beim nächsten Heimspiel des Halleschen FC gegen den SV Meppen am 26. Oktober um 14 Uhr schließt sich der Kreis im ERDGAS Sportpark mit der vierten und letzten Sportveranstaltung.

Darüber hinaus wird ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen bei der Saalesparkasse als Partner aller vier Proficlubs eingerichtet. Die Vereine rufen ihre Fans, Anhänger und Sponsoren sowie die Hallenserinnen und Hallenser zu tatkräftiger Solidarität mit den Angehörigen der Opfer auf. Anlässlich des HFC-Heimspiels gegen Meppen wird das Ergebnis der Spendenaktion öffentlich bekanntgegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Mischner, Präsident Saale Bulls

Jens Rauschenbach, Präsident Hallescher FC

Bodo Meerheim, Präsident SV Union Halle-Neustadt

Lysann Kairies, Geschäftsführerin Gisa Lions