VON ANDREA HEISE

Mit dem Sieg gegen Heidelberg im Rücken können die GISA LIONS am kommenden Sonntag gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Herne durchaus befreit aufspielen. Da es berechtigte Hoffnung gibt, dass bis auf Jelena Budimir alle Spielerinnen an Bord sind, blicken wir voller Vorfreude auf den bevorstehenden Spieltag.

Das erste Aufeinandertreffen beider Teams im Rahmen des Pokalwettbewerbes ging klar an Herne. Da konnte jedoch Coach Araujo nur mit sieben Spielerinnen beim Pokalverteidiger antreten.

In Anbetracht der Tatsache, dass Herne heute zusätzlich im EuroCup gegen Keltern spielen muss, sollte jedoch nicht auf müde Beine des Gegners spekuliert werden. Die Qualität der Spielerinnen, wie Fikiel, Claesson, Freriks oder Abaiburova, ist unbestritten. Bisher ist es aber den Hernerinnen noch nicht gelungen, als gesamtes Team mit konstanter Leistung aufzuspielen. So hat der von Marek Piotrowski trainierte Herner TC nach den bisher absolvierten vier Ligaspielen eine ausgeglichene Bilanz: zwei Siege (gegen Osnabrück und Heidelberg) und zwei Niederlagen (gegen Göttingen und Keltern).

Die Hallenserinnen werden alles in Ihren Kräften Stehende tun, um die Stärken des Herner TC in der ERDGAS Sportarena nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und hoffentlich den Fans einen in Erinnerung bleibenden Basketballnachmittag bescheren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung möchte die SV Halle Lions Family mit den Zuschauern den 65. Geburtstag des halleschen Basketballs im Leistungssport feiern. Ohne auf die Überraschungen einzugehen: Weiße Oberbekleidung ist an diesem Nachmittag nicht schlecht!

Es wäre sicher niemand traurig, wenn es noch einen zusätzlichen Grund anlässlich des zu feiernden Jubiläums gäbe, um das Glas auf den halleschen Basketball zu erheben.

Let’s go LIONS!

 

… unser Spieltagsheft online
… für die an der Geschichte des halleschen Basketballs Interessierten: Archiv Basketball Mitteldeutschland 
(z. T. noch in Bearbeitung)