Foto: Carola Stolze

VON ANDREA HEISE

Bekanntlich sollte man allen negativen Erlebnissen auch etwas Positives abgewinnen. Das Team der GISA LIONS hat trotz aller Widrigkeiten in Vorbereitung des gestrigen Spieltages einige Gründe Danke zu sagen – an unsere Busfahrer, die Taxi Zentrale Schweinfurt und speziell an Fatjon Shehu, der es schaffte, allen Insassen ein Lächeln zu entlocken und natürlich den Verantwortlichen in Keltern für die Geduld und Kommunikationsbereitschaft, sowie den Zuschauern, die trotz der Wartezeit die Hallenserinnen mit einem wohltuenden Applaus willkommen hießen.

Die Schilderung der Geschehnisse des Tages würden sich umfangreicher gestalten, als die Spielanalyse.

Es war auch ohne die Probleme auf der Anreise eine Herkulesaufgabe. Keltern ist trotz der auf der europäischen Bühne bisher noch ausbleibenden Erfolge ein Topteam und ausgeglichen besetzt. An diesem Abend haben die Rutroniks ihren Job gemacht: aggressive Offense und Verteidigung und die damit einhergehende Kontrolle des gesamten Spiels, während die LIONS meist nur reagiert und nicht agiert haben. Eine Ausnahme war hier das 2. Viertels (17:18)  Das erste Viertel galt der Erwärmung, da die Löwinnen direkt aus dem Taxi auf das Spielfeld mussten (24:11). Es ist müßig darüber nachzudenken, was eine optimale Vorbereitung gebracht hätte. Ein kleines Fragezeichen darf jedoch hinter die Foulstatistik gesetzt werden.

Das Ergebnis spricht für sich, dabei war der Knackpunkt der dritte Spielabschnitt (33:10) und dieser offenbarte erneut die bisher fehlende Konstanz.
Am Ende wird der 27.10. 2019 im Gedächtnis aller Beteiligten bleiben und das Löwenrudel ist und bleibt optimistisch, dass die richtigen Schlussfolgerungen aus den gesammelten Erfahrungen auch schon bald in positiven Ergebnissen umgemünzt werden können.

Die Gelegenheit dazu gibt es in dieser Woche gleich zweimal.

LET’S GO LIONS!

… Tabelle der 1. DBBL und Scouting des Spiels