VON ANDREA HEISE

In der vorgezogenen Partie des 12. Spieltages treffen die GISA LIONS am 31.10.2019 auf XCYDE Angels aus Nördlingen. Blickt man auf die Bedeutung des Termins, kann dieser auch als Sinnbild für das Spiel betrachtet werden.

Da wäre zum einen der Reformationstag, der vom lateinischen Wort „reformatio“ abgeleitet „Wiederherstellung, Erneuerung“ impliziert. Auch wenn die Ausgangslage beider Teams nicht vergleichbar ist, Angels (4 Siege und 2 Niederlagen gegen Keltern und Wasserburg), LIONS (1 Sieg und 4 Niederlagen), gab es am zurückliegenden Spieltag für beide eine deutliche Niederlage. Dabei war es vor allem das dritte Viertel, das sowohl die Hallenserinnen, als auch das Team von Ajtony Imreh schnellstmöglich vergessen möchten und dementsprechend eine wiederhergestellte Konstanz über 40 Minuten anstreben.

Da dieser Feiertag nicht in allen Bundesländern Gültigkeit hat, können wir auch das in unseren Gefilden immer beliebtere Halloween zelebrieren und in diesem Zusammenhang den gern zitierten Spruch „Trick or Treat“ bemühen.

Am Ende des Spiels sind die Rollen diesbezüglich verteilt. Die GISA LIONS möchten natürlich nicht mit leeren Händen dastehen, wissen aber auch, dass die Angels eine bärenstarke starting five auf’s Feld schicken, die bisher im Schnitt durchweg zweistellig punkteten.

Als ob das allein nicht schon ein wenig Schrecken verbreitet, gibt es mit der amerikanischen Aufbauspielerin Leslie Vorpahl und dem deutschen Toptalent Luisa Geiselsöder auf der Centerposition, zwei herausragende Basketballerinnen, die momentan in einer bestechenden Form sind.

Aber die LIONS werden keine bösen Geister heraufbeschwören, sondern sich auf ihre Stärken als Team besinnen. Wenn es dann gelingt, diese konstant auf das Feld zu bringen, sollten nicht nur die halleschen Fans eher ein süßes Lächeln, als ein saures Gesicht zeigen!

LET’S GO LIONS!