Screenshot sporttotal.tv

VON ANDREA HEISE

Auch wenn vergehende Zeit manche Fakten nicht in einem anderen Licht erscheinen lässt, kann sich das zumindest auf überbordende Emotionen auswirken. Somit „Sorry!“ für den verspäteten Bericht zum LIONS-Spiel in Saarlouis.

Als erstes: Glückwunsch an die Royals! Das Team von Gabi Chnapkova hat alle im Vorfeld geäußerten „Was wäre wenn – Optionen“ mit Leben gefüllt und die Negativserie beendet.

Dass die GISA LIONS vor allem in der zweiten Halbzeit mehr oder wenig untätig, tatkräftige Schützenhilfe leisteten, schmälert die Leistung der Saarländerinnen keineswegs.

Die Enttäuschung über die Art und Weise des Zustandekommens der deutlichen Schlappe war nicht nur bei den Spielerinnen und den Coaches greifbar, sondern auch bei den Fans und Verantwortlichen der LIONS.

Die Rahmenbedingungen, beginnend bei der langen Anreise, dem wirklich miserablen Hallenboden und den teilweise fragwürdigen Schiedsrichterpfiffen rechtfertigen den Auftritt der Löwinnen in keiner Weise!

Aber – es war auch nur ein Spiel, nicht mehr und nicht weniger!

Die Spielpause offeriert die notwendige Zeit zur Analyse und Vorbereitung. Als Optimist kommt man zu dem Schluss, dass es hoffentlich ein Warnschuss noch zum richtigen Zeitpunkt war.

Let’s go LIONS