Fotos: Attila Dabrowski

VON ANDREA HEISE

Gerade die Weihnachtszeit ist prädestiniert für Wünsche. Aus Sicht der GISA LIONS wären das der ein oder andere Punkt mehr und beim Rückblick auf das letzte Spiel des Jahres 2019 in Göttingen, dass Referees eine einheitliche Linie pfeifen, die es den Spielerinnen ermöglicht sich darauf einzustellen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Was wäre, wenn Foulpfiffe gegen die LIONS nicht bereits nach den ersten Minuten, taktische Umstellungen notwendig machten? Was wäre, wenn reklamierte Schrittfehler in einer bisher nicht gekannten Anzahl keinen Einfluss auf das Spielgeschehen hätten? Was wäre wenn???

Aber bekanntlich sind das Leben im Allgemeinen und der Basketball im Besonderen kein Wunschkonzert und daher gilt als Erstes der Glückwunsch an das Göttinger Team für den aufopferungsvollen Kampf und den Funken mehr Cleverness, der mit einem Sieg belohnt wurde.

Das Spiel der Tabellennachbarn war von der ersten Minute an eine intensive Auseinandersetzung. Die Hallenserinnen starteten gut in das Spiel, kreierten gute Setplays, die von der an diesem Abend überragenden Jordan Korinek mehrfach mit zwei Punkten belohnt wurden. Aber mit zunehmender Zeit waren offene Würfe nicht von Erfolg gekrönt. Vor allem die misslungenen Versuche, jenseits der 6,75m Linie, bescherten den mitgereisten LIONS Fans das ein oder andere graue Haar. Die Defense war phasenweise bis kurz vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr Beifall würdig, um dann aber doch für einen Moment der Unaufmerksamkeit bestraft zu werden. Diese Kleinigkeiten summierten sich, so dass das Team von Coach Araujo am Ende mit leeren Händen dastand. Natürlich hätten sich alle Sympathisanten und Fans einen anderen Ausgang gewünscht, aber wir erinnern uns…

Nun gilt es die Weihnachtspause zu nutzen, um Kräfte zu sammeln und im Anschluss weiter zu arbeiten um das ausgegebene Ziel des Klassenerhalts zu verwirklichen. Vielleicht werden Wünsche doch Realität oder harte Arbeit belohnt!

Let‘s go LIONS!

… und hier eine Auswahl von Fotos aus Attila Dabrowskis Facebook