VON ANDREA HEISE

… und wieder sind die Basketballexperten und jene die es werden wollen an einem Punkt, um nach dem verlorenen Spiel der GISA LIONS am vergangenen Sonntag in Hannover über die Auswärtsschwäche zu philosophieren. Die Fakten sprechen diesbezüglich eine klare Sprache, 12 Spiele in der Fremde und 0 Punkte auf dem Konto. Es ist auch nicht zu bestreiten, dass die eine oder andere Partie den besten Fans der Liga Sorgenfalten bescherte.

Aber das Spiel in Hannover fühlte sich trotz Niederlage diesmal anders an, denn der Kampfgeist war über 40 Minuten ungebrochen und mit etwas mehr Cleverness und Nervenstärke in der Crunchtime, war der Hauch einer Überraschung greifbar.

Vielleicht zählt der immer wieder neu entfachte Optimismus zu den signifikanten Eigenschaften der LIONS-Fans und der Realist hält entgegen, „hätte, könnte, wäre“, Konjunktive sind Ausdruck von Wunschdenken, aber bekanntlich sind Wünsche auch Antrieb und Motivation für bevorstehende Aufgaben.

Für die Saalestädterinnen wartet diesbezüglich bereits am Freitag eine wirklich harte Bewährungsprobe in Marburg.

Ein Spiel in dem es für beide Teams nur ein Ziel geben kann und das heißt Gewinnen, um im Abstiegskampf  für einen kurzen Moment Luft zu holen.

Dabei spielt es keine Rolle, dass wir auswärts noch nicht gewonnen haben, dass es erst vor wenigen Wochen eine unglückliche Heimniederlage gegen das Team von Patrick Unger gab, dass die Marburgerinnen momentan ebenfalls mit dem Rücken zur Wand stehen und alles in ihrer Macht Stehende tun werden, den Löwinnen den Zahn zu ziehen. Es gilt den Fokus auf die eigenen Stärken zu richten, die Ballverluste zu minimieren, als Team zu kämpfen, anzufeuern, zu helfen, zu motivieren und wenn es eng wird, kühlen Kopf zu behalten und sich für all das am Ende des Spiels zu belohnen.

We believe and yes we can!

Let’s go LIONS