Wann immer man im Basketball von TUS Lichterfelde hört, werden ausgezeichnete Jugendarbeit und Namen, die nicht nur in der Szene über Klang verfügen assoziiert.

Vor einigen Tagen fand man auf der Seite des deutschen Basketballbundes unter der Rubrik „Was machen eigentlich die U18 Mädchen von 2018?“ ein Porträt über Meret Kleine-Beek. Sie war dabei, als die U18 Nationalmannschaft bei der EM 2018 in Udine den Titel gewann.

Und genau diese heute 19jährige begann mit 7 Jahren ihre ersten Dribblings in der Hauptstadt bei TuSLi. Glücklicherweise behielt das orangene Leder die Oberhand, denn auch als Leichtathletin machte die Berlinerin in Kindertagen eine gute Figur.

In dem Artikel des DBB formulierte Meret als ein Ziel  „in Deutschland als Bundesligaspielerin zu wachsen und sich zu etablieren und den Leistungssport mit dem Studium verbinden zu können“.

Nachdem sie in der letzten Saison erste Profierfahrungen in Schweden sammeln konnte, freuen sich die GISA LIONS, dass die junge Berlinerin für den nächsten Karriereschritt entschieden hat, nach Halle zu wechseln.
Sie wird an der Martin-Luther-Universität ein BWL-Studium aufnehmen und strebt nicht nur eine Weiterentwicklung auf dem Basketballfeld an, sondern kann auch schon jetzt ziemlich genau über ihre beruflichen Wünsche sprechen und sieht sich hier an der Spitze eines international agierenden Unternehmens.

Manche Basketballexperten urteilen anhand der Statistiken gern über die Qualität der Spieler. Im Falle von Meret Kleine-Beek sind diese zumindest in der Vergangenheit nicht zwingend ein Gradmesser, denn eine ihrer besonderen Stärken ist die Defense und vielleicht kann man erst beim Blick auf die Statistiken ihrer Gegenspielerinnen ermessen, was sie auf dem Spielfeld leistet. 

Coach Kortmann sieht ein enormes Potenzial und die Fans der LIONS haben hoffentlich auch langfristig viel Freude an dieser Neuverpflichtung.

Meret äußert sich wie folgt: „Ich freue mich sehr, dass ich nach meinem Auslandsjahr in Halle die Möglichkeit bekomme, mich in der ersten Liga in Deutschland zu integrieren und währenddessen mein Studium zu absolvieren. Ich denke dieser Schritt wird meine Entwicklung positiv beeinflussen und ich freue mich schon mein neues Team und die Stadt kennenzulernen.“

In Anbetracht der Tatsache, dass die 185 cm große Athletin eine Vorliebe für Superhelden hat und daher, wenn es ihre Zeit erlaubt, mit Begeisterung Marvel Filme schaut, hofft nicht nur sie auf viele besondere und heroische Momente auf und abseits des Courts.

LET’S GO LIONS!