Screenshut von der Herner Facebookseite – Die Freude über den Sieg war deutlich sichtbar!

VON ANDREA HEISE

„Mit Abstand“ ist in dieser kruden Zeit sicher einer der am häufigsten gebrauchten Redewendung.

Nach dem gestrigen Saisonauftakt der GISA LIONS in Herne und der dort erlittenen knappen 58:55 Niederlage war genau dieser notwendig, um eine Spielanalyse zu tätigen. Aber auch 24 Stunden später, ist ein Funken der Enttäuschung nicht zu leugnen, was uns jedoch nicht davon abhält, Herne zu beglückwünschen.
Das Kribbeln vor dem Dribbeln, war zum Tip Off deutlich zu spüren. Generell war das Duell nichts für Basketballästheten, aber insbesondere das erste Viertel bescherte jedem LIONS-Fan das eine oder andere graue Haar.
Ballverluste und Fehlwürfe, die nicht zwingend auf die gegnerische Defense zurückzuführen waren, ließen das Kortmann-Team regelrecht durch die ersten 10 Minuten stolpern und magere 6 Punkte erzielen.
Zumindest die Korbausbeute wurde im Anschluss besser, aber Zufriedenheit wollte bis zum Ende des Spiels bei niemanden aufkommen.
Trotz alledem – mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben, verwenden wir für einen kurzen Moment den Konjunktiv.

Was wäre wenn – die Freiwurfquote nicht bei 56,7% läge (17 von 30)?
Was wäre wenn – keine 26 Ballverluste zu Buche ständen?
Was wäre wenn – der Gegner, vor allem in Person von Nicole Harris, nicht 12 Rebounds mehr geholt hätte?

Aber – das Leben ist kein Wunschkonzert – dennoch, mit optimistischer Betrachtung kann und wird sich die Verbesserung dieser Komponenten positiv auf die folgenden Spiele auswirken.
Es war insgesamt doch zu beobachten, dass der Kampf- und Einsatzwillen kaum zu bemängeln war, der Auftritt der jungen Spielerinnen Kreuter, Kleine-Beek sowie Stawinska zuversichtlich stimmte und an Eilidh Simpson nicht nur die LIONS-Fans große Freude haben werden!

LET’S GO LIONS!

… leider bis jetzt kein Scouting bei der 1. DBBL aber hier die Tabelle und alle Ergebnisse des 1. Spieltages