Foto: Andrea Heise

VON ANDREA HEISE

Das vor dem Spiel angesprochene Glück war den GISA LIONS im Spiel gegen Keltern am Samstag nicht hold. Am Ende von 40 intensiven Minuten bescherte der Endstand von 81:56 keinen Glücksmoment für die Lions-Fangemeinde.
Dennoch ist die Niederlage aus Sicht der Löwinnen etwas zu hoch ausgefallen.
Zur Halbzeit lag das Team von Peter Kortmann nur mit acht Punkten hinten (38:30), aber die schon zu diesem Zeitpunkt zahlreich vergebenen einfachen Korbleger waren zum Haareraufen.
Die alles überragende Akteurin des Abends Emmanuella Mayombo hatte vor dem Seitenwechsel eine 100%ige Trefferquote und erzielte 16 ihrer insgesamt 22 Punkte. Damit sicherte sie ihrem Team fast im Alleingang den Vorsprung. Nach der Pause gewannen auch die anderen Sterne an Strahlkraft und Treffsicherheit, vor allem aus der Mitteldistanz.
Im Gegensatz dazu verpassten es die Lions weiterhin, sich für gute Spielzüge zu belohnen. Um die Rutronik Stars in Verlegenheit zu bringen, waren die im Vergleich zum Herne-Spiel minimierten Ballverluste und die bessere Freiwurfquote nicht ausreichend. Das Manko der insgesamt schlechten Wurfausbeute hatte über die gesamte Spielzeit  Bestand. So stand am Ende eine deutliche Niederlage, die jedoch kein Indiz für eine „Zweiklassengesellschaft“ an diesem Spieltag war.
Nun gilt es für die Hallenserinnen die bevorstehende Länderspielpause zu nutzen, um weiter intensiv und geduldig zu arbeiten sowie Olivia Nash schnell in das Team zu integrieren.

LET’S GO LIONS!

Für die Lions spielten:
White 17 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists, 1 Steal; Kasparkova 11 Punkte; Kreuter 9 Punkte, 2 Rebounds, 2 Assistste;
Grudzien 6 Punkte, 5 Rebounds, 2 Assists; L. Schinkel 4 Punkte, 2 Steals; Simpson 3 Punkte, 8 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals; Huff 2 Punkte, 4 Rebounds, 1 Steal; Kleine-Beek 2 Punkte, 2 Rebounds, 1 Assist, 1 Steal; Stawinska 2 Punkte, 1 Steal;
J. Schinkel 1 Assist, 1 Steal
(Das Scouting der DBBL ist fehlerhaft, Grudzien ohne Namen; Kasparkova, so auch ihre 11 Punkte, fehlt völlig.)