Foto: Attila Dabrowski

VON ANDREA HEISE

Falls es am Mittwochabend in Hannover kurzfristig Probleme mit der Stromversorgung gab, könnten dafür die Basketballerinnen der TK Hannover verantwortlich gewesen sein. Von der ersten Sekunde der Partie zwischen den GISA LIONS und dem Team von Juliane Höhne, war ein besonders hoch konzentriertes Energielevel, der bis dato in der Saison noch glücklos agierenden Turnschwestern regelrecht greifbar. Ohne Tarasava wurde ein wahres Feuerwerk abgebrannt, dem die Lions nur im zweiten und dritten Viertel etwas entgegen setzen konnten. Die Spielfreude ergriff innerhalb weniger Sekunden jede Einzelne auf und neben dem Feld und die  im wahrsten Sinne des Wortes heiß laufenden Gardner, Masic, Koniali, Schaake, Stammberger, Gorsic, Rohkohl und Brown versprühten eine Funkenflug, der an diesem Abend elektrisierte  und das leicht geschundene Basketballherz der heimischen Fans erwärmte. Die Löwinnen wehrten sich nach Kräften, aber selbige schwanden mit zunehmender Spieldauer und  am Ende mussten sie, mit müden Beinen, die Überlegenheit des Gegners neidlos anerkennen. Während die Rebounds und Ballverluste noch im akzeptablen Bereich lagen, war die Freiwurfquote unterirdisch.
Aber bekanntlich lassen sich Akkus aufladen und Energie ist glücklicherweise nicht ortsgebunden. Daher bleiben wir optimistisch, dass auch die ERDGAS SPORTARENA noch den einen oder anderen Kracher erlebt.

LET’S GO LIONS!

Für die LIONS spielten:  White 11 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists ; Huff 6 Punkte ; Thomas 2 Punkte ; L. Schinkel 7 Punkte ; Kasparkova 7 Punkte, 4 Rebounds ; Kreuter 4 Punkte ; Fouraki 21 Punkte, 8 Rebounds ; Grudzien 6 Punkte, 10 Rebounds ; Oswald, Kleine-Beek